Lebensregeln für ein glücklicheres und entspannteres Leben

Über Selbststrenge, Perfektionismus und die Frage, ob wir uns erlauben zu spielen, Fehler zu machen und den eigenen Rhythmus zu respektieren.

Darfst du spielen? Darfst du Fehler machen? Muss alles auf Anhieb gut sein? Oder vielleicht sogar perfekt? Wie viel Raum gibst du dir selbst, um herauszufinden, was dir wirklich Freude macht? Darfst du etwas ausprobieren, ohne die Absicht, es auch zu Ende zu bringen? Mit etwas anfangen – und dann feststellen, dass es dir doch nicht so gefällt und deshalb wieder damit aufhören?

Kennst du das: Nach einer Woche krank sein fühlst du dich ein bisschen besser – und erwartest dann sofort von dir selbst, wieder genauso aktiv zu sein wie vorher? Dass es dich überrascht, dass du nach vier Tagen Corona, mit Fieber flach auf dem Sofa, nicht gleich wieder den ganzen Haushalt schaffst? Und dass du dich dann auch noch extra anstrengst, dein Energielevel schnellstmöglich wieder auf „optimal“ zu bringen?

Ich stolpere über meine eigene Strenge

Meine Erwartung war, dass ich einfach dort weitermache, wo ich aufgehört hatte, bevor ich krank wurde. Haha, tja … Je mehr ich versuche, mir selbst einzureden, dass es völlig okay ist, so streng mit mir zu sein, desto größer wird der Widerstand gegen mein eigenes Verhalten.

Ich sehe mich selbst dabei: Ich tappe in meine eigene Falle. Mit offenen Augen. Schon wieder. Und immer noch. Warum auch nicht? Was sollte sich nach ein paar Tagen auf dem Sofa plötzlich geändert haben? Bin ich auf einmal ein anderer Mensch, der keine Fehler mehr macht? Der in diesen paar Tagen das Licht gesehen hat und alles auf Anhieb richtig macht?

Den Faden wieder aufnehmen?

Meine Strenge und mein Perfektionismus kosten mich unnötig viel Zeit. Und vor allem: sehr viel Energie. In meinem vorherigen Blog schrieb ich, dass es mir gelungen war, den Faden meines Lebens wieder aufzunehmen. Um 5:30 Uhr aufzustehen. Morning Pages zu schreiben. Danach 20 Minuten zu meditieren. Duschen. Frühstücken. Und dann in den Tag zu starten.

Doch dann bekam ich Corona. Vier Tage lang lag ich mit Fieber flach. Danach ging es mir etwas besser und ich dachte, ich würde einfach wieder den Faden aufnehmen. Das klappte nicht. Und dazu hatte ich jede Menge Meinungen.

Lebensregeln

Also höchste Zeit für ein paar Lebensregeln. Alt und vertraut. Mit hier und da einer kleinen Anpassung oder Ergänzung:

  • Ich gebe mir alle Zeit und allen Raum, den ich brauche, um zu erforschen und zu tun, was gut für mich ist, mir Energie gibt und mich glücklich macht.
  • Ich darf spielen.
  • Ich darf Fehler machen.
  • Wenn ich mit etwas beginne und etwas oder jemand sich als weniger schön erweist, als ich es mir vorher vorgestellt hatte, darf ich aufhören.

Und wie ist das bei dir?

Erkennst du dich darin wieder: streng mit dir selbst zu sein? Dir allerhand aufzuerlegen und dabei das zu übergehen, was für dich wirklich wichtig ist? Vielleicht lohnt es sich, einmal zu überprüfen, ob deine Lebensregeln noch stimmig sind. Welche wären für dich hilfreich?

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